Wochenmärkte
dank frischer Ware
immer beliebter
Der Wochenmarkt
– mehr als nur „Einkaufen“
Wochenmärkte sind im Trend –
nicht nur wegen der frischen Ware. Zahlreiche Händler
bieten in Ingelheim auf dem neuen Stadtplatz –
seit Neuestem auch mittwochs – an unterschiedlichen
Ständen eine Vielfalt an Obst, Gemüse und
zahlreichen anderen Frischeprodukten sowie selbst
zubereiteten Gerichten zum Direktverzehr oder zum
Mitnehmen an. Aber der Wochenmarkt ist mehr als nur
„Einkaufen“! Er erfüllt in Ingelheim
den Stadtplatz mit einem ganz besonderen Flair. Über
den Markt und durch die Stände schlendern, die
neuen Käsesorten kosten, die knackigen Brötchen
probieren und die frischen Wurstwaren gustieren: Das
sind Sinnesfreuden der besonderen Art!
Sehen und gesehen werden
Klatsch und Tratsch erfüllt
den Platz, beim Schlendern trifft man Freunde und
Bekannte. Es werden Rezepte ausgetauscht, man erfährt
die neuesten Nachrichten und bringt das eigene Wissen
auf den aktuellsten Stand. Im Anschluss noch ein Bummel
durch die Innenstadt oder im nahe gelegenen Café
oder Restaurant gemütlich ein bisschen Zeit verbringen.
Frische und Vielfalt ist
stets garantiert
An ihrer Käsetheke bietet
Familie Dekic über 300 verschiedene Käsesorten
im saisonalen Wechsel an. „Der Renner sind unsere
Frischkäseprodukte“, so Frau Dekic. Je
nach Jahreszeit erfreut Danica Dekic die Kunden mit
neuen Kreationen – ein Gaumenschmaus aus eigener
Herstellung. Bei Dekic’s werden keine Käsetürme
gebaut, sondern ausschließlich kleine Mengen
angeboten, stets frisch und gut verpackt – und
das auch im Sommer. „Dies garantiert die „
arktische Kühlung“ im Wagen, so Frau Dekic.
„90 Prozent unserer Waren bekommen wir direkt
vom Hersteller. Frische ist somit stets garantiert“.
Direkt gegenüber bietet die Metzgerei Andreas
Harth selbst hergestellte Fleisch- und Wurstwaren
aus Rind, Schwein und Geflügel an. Von der Schnittwurst
über Salami bis zur Leberwurst findet der Käufer
hier alles, was das Herz begehrt. Die feinsten Fleischprodukte
wie zum Beispiel Rind- und Schweinefleisch in allen
Variationen sind hier genauso im Frischeangebot wie
saisonale Produkte. Geräucherte Wurstwaren, luftgetrocknete
Schinken oder Würstchen aller Art bietet der
Wochenmarkt am Mittwoch, aber auch samstags. Honig,
Konfitüren, Nudeln, Obst, Gemüse, Kaffee,
Flammkuchen, Gewürze, Essig, Öle, Antipasti,
Blumen, Gestecke und vieles mehr … machen den
Einkauf auf dem Ingelheimer Wochenmarkt zum genussvollen
Vergnügen für alle Sinne.
Geschichte des Bäckerhandwerks
Schon vor 10.000 Jahren begannen Menschen
wild wachsendes Getreide zu kultivieren. Die geernteten
Körner wurden zwischen Steinen zermahlen, mit
Wasser und Salz zu einem Teig vermengt und am Feuer
gebacken – fertig war das urzeitliche Fladenbrot.
Auf zwei weitere Entdeckungen mussten die frühen
Bäcker allerdings noch einige Tausend Jahre warten:
Erst Backofen und Sauerteig machten modernes Brot
möglich.
Vom Klosterknecht zur
Handwerkszunft
In Deutschland war die Tätigkeit
des Brotbackens seit der Zeit Karl des Großen
(747/48–814) überliefert und anfänglich
eine Arbeit für Leibeigene oder Klosterknechte.
Durch das Wachstum der Städte bildete sich im
10. Jahrhundert der Bäckerberuf als „freier“
Berufsstand heraus. Der „Beck“ (kurz für
„becker“) oder „Pfister“ (vom
lateinischen „pistor“) buk in der Regel
in stadteigenen Öfen, weil er sich keinen eigenen
leisten konnte. Für die breite Bevölkerung
spielte Brot als Grundnahrungsmittel erst ab dem späten
Mittelalter eine Rolle. Backen war teuer, also aß
man Brei. (Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks
e. V.)
Käse richtig lagern!
Damit man recht lange Freude am gekauften
Käse hat, ist die richtige Lagerung zu Hause
wichtig. Am besten lässt sich der Käse am
Stück in einem Steinguttopf lagern. Dabei sollten
Schnittkanten zusätzlich mit Folie vor dem Austrocknen
geschützt werden. In einer atmungsaktiven Folie
hält er sich auch im Gemüsefach des Kühlschranks
einige Zeit. Blauschimmelkäse fühlt sich
in perforierter Alufolie am Wohlsten. Camembert, Munster
und andere Weichkäsesorten mit Schmierenbildung
und Sauermilchkäsesorten können gut in ihrer
Originalverpackung bleiben. Ist ein Käse noch
zu mild, kann er unter einer Käseglocke bei Zimmertemperatur
weiterreifen. Eine angeschnittene Tomate unter der
Glocke verhindert, dass der Käse austrocknet.
Anders bei reifem Camembert. Dieser
sollte aufgrund seines Aromas im Kühlschrank
nur in einer luftdichten Frischhaltedose aufbewahrt
werden. Ein frisches Stück Emmentaler oder Bergkäse
jedoch bleibt am besten unter der Käseglocke
oder in Folie gewickelt bei zehn bis zwölf Grad
etwa zwei Wochen aromatisch. Bei Gouda, Edamer und
anderen Schnittkäsesorten sind es nur einige
Tage. Weichkäse mit Schmierenbildung mag es zwei
Grad wärmer und kann gegessen werden, solange
er keine Anzeichen von Fremdschimmel zeigt. Wenn sich
Schimmel bildet, sollte der Käse allerdings weggeworfen
werden.
Rezept:
DIPPEGUCKER:
BROTSUPPE MIT
KÄSE - EINE LECKERE MAHLZEIT
Zutaten für
4 Personen:
120 g Weißbrot
vom Vortag
200 g geriebenen Käse
100 ml Sauerrahm
120 g geräucherte Bratwurst
70 g Butter
2 Knoblauchzehen
2 Eier
2 cl Riesling
Gewürze: Muskat, Salz, Pfeffer,
Paprika edelsüß, Schnittlauch
Zubereitung:
Weißbrot würfeln,
die Wurst klein
schneiden, beides mit der Butter und dem fein gehackten
Knoblauch anbraten, mit 1 l Wasser ablöschen
und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Danach die Suppe vom Herd nehmen.
Sauerrahm mit dem Käse vermischen und in die
Suppe geben, gut unterrühren, noch einmal aufkochen
lassen. Die Eier verquirlen und ebenfalls in
die Suppe rühren. Würzen nach Geschmack.
Zuletzt
noch den Riesling in die Suppe geben und mit
geröstetem Weißbrot und Schnittlauch garnieren.
Guten Appetit!